Norwegen 2013

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Ferien einmal anders: kein Fels-, dafür umso mehr Sozialkontakte. Andreas Patenkind Tara ist mit Familie quasi unbefristet temporär nach Norwegen (Region Kongsberg) ausgewandert und wir verbrachten eine Woche in diesem nicht extrem spektakulären dafür aber sehr hübschen und beschaulichen Eck des Landes.

Für uns war es das erste Mal überhaupt in Skandinavien. Mehr oder weniger ohne Erwartungen losgezogen, waren wir doch vom besonderen "Licht" begeistert, das durchaus an kalte klare Herbsttage in der Schweiz erinnerte. Klar war die Luft auf jeden Fall, kalt aber überhaupt nicht, und so hüpften wir das ein oder andere Mal in den Eiken, der mit seinem kanalartigen Ausläufer gerade hinter unserem Häuschen lag. Die Tage verbrachten wir unstressig mit Wanderausflügen zum Knutetoppen und zum Meer oder einem Angelausflug auf dem Eiken mit Motorboot (unser erhofftes Nachtessen kam leider mit dem Leben davon). In Olso trafen wir Désirée und Wiebeke, so manche Stunde verbrachten wir auch mit unseren Gastgebern Jürg und Susanne (Ex-Schweizer) beim abendlichen Lager(Grill-)feuer. Auch die Fahrerei vor Ort machte ausserordentlich Spass dank des BMW 1.6d, den sie uns als kostenloses Upgrade auf unseren Wunschwagen (Polo oder so) gegeben hatten. Viel mehr Platz als in unserem Sirion hat es da drin allerdings auch nicht, ausserdem haben wir das "Auto" aufgrund der supermodernen Technik kaum vom Stellplatz beim Vermieter weggebracht. Erst nach ausgiebigem Studium des Handbuchs konnten wir den aufheulenden Motor gewinnbringend zum Vortrieb einsetzen. Das Auto hat noch weitere Tücken (potentielle Käufer seien gewarnt!): bei jedem Stopp schaltet es den Motor aus, das muss absolut ein Defekt sein, anders kann ich es mir nicht erklären. Beim ersten Mal erschrak ich richtig "hups, abgewürgt, und das beim Automatik..." und griff reflexartig zum Zündschlüssel, nur um dann wieder festzustellen dass es gar keinen gibt. Noch so ein Ding das die Ingenieure bei BMW vergessen haben. Muss ich mich dringend beschweren.

Ansonsten wars aber ganz schön; was wir gesehen haben von Norwegen hat uns auf jeden Fall gefallen (ausser vielleicht die Vielfalt und das Preis-Leistungsverhältnis der Lebensmittel) und so hoffe ich dass wir eines Tages einmal wieder in dieses Land kommen und vielleicht auch den Fjorden und weiteren Attraktionen mal auf den Leib rücken können.